Design Glossar

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"Alleinstellungsmerkmal"

Das Alleinstellungsmerkmal wird im Design und im Marketing sowie in der Verkaufspsychologie als das herausragende Leistungsmerkmal bezeichnet, mit dem sich ein Produkt oder Angebot deutlich vom Wettbewerb abhebt. Diese Merkmale können funktional und/oder gestalterisch geprägt sein. In einer erfolgreichen Design- und Entwicklungsprozess entstehen dadurch veritable Kundenvorteile und Unternehmenswerte. Das Alleinstellungsmerkmal, auch unique selling proposition oder kurz USP sollte „verteidigungsfähig“, zielgruppenorientiert und wirtschaftlich sein sowie in Preis, Zeit und Qualität umgesetzt werden. Ein Alleinstellungsmerkmal bildet in Summe mit anderen Faktoren das Markenversprechen.


"Ambiente (ital. Umwelt, Atmosphäre)"

Das Wort Abmiete bezeichnet eine Stimmung, Flair und die Atmosphäre. Des Weiteren aber auch eine Umgebung, einen Lebensraum und Lebensbedingungen.  Der Begriff Ambiente ist sehr vielseitig er vermittelt die „eigene“ Charakteristik eines Raums, von Kunstwerken, oder der Innenarchitektur. Das Ambiente vermittelt, dass die Ausstattung sehr gelungen und unverwechselbar schön ist.  


"Anlagedesign"

Das Anlagedesign sollte Kundenspezifisch gestaltet sein. Die Anlage muss genau auf den Kunden abgestimmt werden und eine funktionsorientierte Designplanung stattfinden. Die Anlagen müssen einfach zu reinigen sein, außerdem den gültigen technischen Regeln entsprechen und muss eine einwandfreie Produktqualität herstellen. Im Anlagendesign wird eine harmonische Einheit im Corporate Design hergestellt, mit sämtlichen benötigten Funktionen und Nutzten.


"Art déco (art décoratif, ‚dekorative Kunst‘)"

Art déco ist ein Stilbegriff der auf die Formgebung in diversen Gestaltungsbereichen, wie Möbel, Automobile, Mode, Architektur und Schmuck genutzt wird. Die Stilbezeichnung steht für eine internationale und französische Richtung im Design. Die Stilrichtung Art déco ist verbunden mit der Nachfolge des Jungenstils, es wurden allerlei verschiedene Merkmale davon übernommen. Die Stilrichtung ist eine Mischung aus dem Funktionalismus und dem blumigen/floralen/ornamentalen Jungenstils. Es werden meistens erstklassige und hochwertige Materialien, wie Ebenholz, Glas, Leder, Silber usw. dafür genutzt. Eleganz, Sinnlichkeit und Kostbarkeit sind Kennzeichen dafür und stehen im Vordergrund.

 


"Ästhetik"

Der Begriff der Ästhetik entstammt aus dem griechischen aísthēsis „Wahrnehmung“, „Empfindung“ und war bis zum 19. Jahrhundert vor allem die Lehre von der wahrnehmbaren Schönheit. Diese Lehre bezog sich überwiegend auf die Gesetzmäßigkeiten und die Harmonie in der Natur und der Kunst. Umgangssprachlich wird der Ausdruck ästhetisch heute meist als Synonym für schön, geschmackvoll oder attraktiv verwendet. In der Wissenschaft bezeichnet der Begriff die Summe von Eigenschaften, die darüber entscheiden, wie Menschen Gegenstände wahrnehmen.


"Asymmetrisch, Asymmetrie"

Asymmetrisch benennt man Dinge die nicht gleichmäßig/symmetrisch sind. Das Verhältnis der Proportionen ist in der Gesamtkomposition unterschiedlich. Als Design-Effekt wird die Asymmetrie oftmals eingebaut, das Design wirkt dadurch interessanter. Es ist eine Herausforderung ein ausbalanciertes asymmetrisches Design zu gestalten. Allerdings wirkt ein symmetrisches wesentlich ansprechender und attraktiver. Denn die Naturelle-Harmonie wird durch eine Asymmetrie gestört.


"Ausgewogenes Design"

 

Das Design ist harmonisch, perfekt abgestimmt und sorgfältig überdacht. Die verschiedenen Stilmittel werden nicht auffällig betont, sondern im Gleichgewicht verwendet, damit es eine ausgewogene Formgebung im Design gibt.


"Benutzerführung"

System unterschiedlichster Hinweise in Form, Farbe und Grafik zur Vereinfachung des Bedienablaufes eines Produktes. Eine intelligente Benutzerführung basiert auf Erkentnissen der Wahrnehmungspsychologie, auf Benutzerbeobachtungen deren Auswertung und abgeleiteter Erkentnisse. Gute Benutzerführungen verbessern Handhabungskomfort und Sicherheit im Umgang mit einem Produkt.


"Bionik (auch Biomimikry, Biomimetik oder Biomimese)"

Immer mehr Architekten und Designer  versuchen sich an den Formen und Funktionen der Natur anzulehnen. In der Natur ist es so, dass der Beste und Stärkste überlegen ist, es ist ein Streben nach dem Optimum. Sie besteht aus optimierten Strukturen und Prozessen von denen der Mensch/Designer dazu lernen kann. Die Bionik beschäftigt sich damit die Phänomene der Natur auf die Technik zu übertragen. Sie versucht das Konzept einer vorhandenen Form zu verstehen und dieses umzusetzen. Ein ganz bekanntes Beispiel dafür ist Leonardo da Vincis Idee eine Flugmaschine zu entwickeln in Anlehnung an den Vogelflug. Die Bionik wird durch Verfahren, Konstruktionen und Entwicklungssystemen von biologischen Systemen geleitet. Designer versuchen somit intelligente Oberflächen und Produkte zu entwickeln, deren Material und Energie und Verbrauch Best möglichst optimiert ist.  


"Biophilic Design"

 

Es werden positive Eigenschaften der Natur genutzt. Die natürliche Umgebung und die positiven Eigenschaften der Natur, stehen im Vordergrund und verbessern das das Wohlbefinden. Diese  positiven Effekte sind nachgewiesen. Die Imitation der Natur wirkt sich auf Gesundheit und Wohlbefinden positiv aus. Die fließenden Übergänge werden von  Texturen aus der Natur inspiriert. Inspiration durch die Natur in der Optik und der Haptik sind beim Biophilic Design üblich.


"Brand Design"

Das Brand Design schafft eine Verbindung zwischen dem Corporate Design, den Kunden und dem Wettbewerb. Das Brand Design ist dafür zuständig positive Stimmung, Assoziationen und Emotionen zu wecken. Während des Branding-Prozesses spielt die Konzeption eine große Rolle. Es wird eine Verbindung mit dem Erkennungszeichen des Unternehmens hergestellt und passt sich der individuellen Zielgruppe an. In manchen Fällen ist es sogar so, dass das Corporate Design ebenfalls das Brand Design ist.


"Branding"

Synonym für Markenbildung und Markenumsetzung. Branding aus dem englischen "Brandzeichen setzen", bezeichnet die Übertragung einer Marke auf Produkte. Im Design versteht man unter Branding häufig nur die grafische Platzierung des Unternehmenslogos auf dem Produkt im Abgleich mit den unternehemnsspezifischen CI Richtlinien. Branding ist jedoch darüber hinaus auch der Aufbau und die Weiterentwicklung einer Marke.


"BraunPreis"

Den BraunPreis gibt es seit 1968 und ist ein internationaler Wettbewerb. Dieser Designförderpreis von Deutschland fördert die Bedeutung von Industriedesign und den jungen Designern. Das ist die Förderung von Jung-Designern aus der ganzen Welt, sowie Designteams und Schulen. Er soll helfen eine Wertschätzung für das Produktdesign aufzubauen und Kontakte zwischen den Designern und den Kunden (der Industrie) herzustellen. Die Marke Braun, von der Firma Procter & Gamble organisiert und unterstützt den BraunPreis, daher kommt auch die Namensgebung. 


"Design"

Unter dem Begriff Design versteht man die visuell emotionale, funktionale und haptische Ausbildung eines Produktes. Gutes Design orientiert sich am Menschen und seinen speziellen Bedürfnissen. Diese Bedürfnisse reichen von körperlichen und psychischen Bedürfnissen bis hin zu Anforderungen des menschlichen Verstands an die gegenständliche Umwelt. Design folgt dabei nicht allein selbst gesetzten Regeln und Intentionen, sondern muss sich vor allem mit den Interessen jener Gruppen oder Personen auseinandersetzen, denen das Design dienlich sein soll. Dadurch ist Design und sind die Entwürfe vor allem zweckorientiert. In der Designtheorie wurde dafür der Begriff der Funktionalität geprägt. Nicht zuletzt durch seine Zweckorientierung unterscheidet sich Design von der Kunst. Design ist die Kunst, Funktion mit Ästhetik und Emotionalität zu verbinden.


"Design Center"

Das Design Center Baden Württemberg ist das einzigste staatliche Designzentrum der Bundesrepublik. Ansässig im Haus der Wirtschaft in Stuttgart Mitte ist es wichtiger Bestandteil der Wirtschaftsförderung des Landes Baden Württemberg. Seine Aufgabe besteht darin, Designthemen in die Öffentlichkeit zu tragen und Orientierung zu geben, wenn es darum geht, durch konsequenten Einsatz professioneller Gestaltung Vorteile bei der Marktpositionierung von Produkten, Dienstleistungen und Unternehmen zu erreichen. Die Kooperation mit Verbänden, Industrie- und Handelskammern, Innovationszentren und vergleichbaren Institutionen spielt dabei häufig eine große Rolle.


"Design in Balance"

 

Wie auch schon das ausgewogene Design bezeichnet die Balance einen Zustand des Gleichgewichts und der Ausgeglichenheit der verschiedenen Komponenten und Stile. Das Ganze gibt ein harmonisches Gesamtbild.


"Design Plus"

Design Plus ist eine Auszeichnung von einem führenden Designwettbewerb und steht für die Gestaltung von Konsumgütern. Die Produkte sollen umweltfreundlicher, nützlicher und funktioneller als die Vorgänger-Modelle sein. Des Weiteren ein schönes Design besitzen. Das Produkt darf außerdem nicht länger als 2 Jahre auf dem Markt sein.   Es werden jährlich Produkte mit technischen Funktionen in Verbindung mit einem erstklassigen Design prämiert. Design Plus ist mittlerweile ein Top-Gütesiegel und ein sehr begehrtes Prädikat geworden. Die Teilnahme erfolgt über die Frankfurter Messe „Ambiente“.

 


"Design Thinking"

Das In-Wort ‚Design Thinking‘ ist eine Kreativtechnik in dem man sich in den Nutzer hineinversetzt und versucht genauso zu denken wie die Zielgruppe. Das Bewusstsein des Nutzers wird übernommen und gefühlt. Es gilt als Ansatz verschiedene Probleme zu lösen. Ebenfalls werden durch das Design Thinking neue Ideen entwickelt. Das Design Thinking wird oftmals als eine Zusammenarbeit mit dem Kunden verwendet, Probleme werden gefunden und Wünsche werden geäußert. Im Bereich Designmanagement ist es wertvoll dieses Denkmodell anzuwenden.


"design to cost"

Ein spezieller Schwerpunkt der defortec Leistungen sind Designkonzepte für die wirtschaftliche Umsetzung neuer Produkte. Dieser spezielle Ansatz - design to cost - steht für intelligentes Design, das eine kostensparende Produktion und damit eine rasche Rentabilität der Designentwicklungskosten ermöglicht.


"Designbüro"

Ein Designbüro oder eine Designagentur ist ein Dienstleistungsunternehmen, das auf die Entwicklung von Corporate Design (eigenständiges Erscheinungsbild), der Markenentwicklung, dem Packungsdesign, dem Produktdesign (Form/Struktur/Funktion) oder dem Userinterfacedesign spezialisiert ist. Designbüros arbeiten in Entwicklungsaufträgen als Partner der jeweiligen internen Abteilungen des Auftraggebers.


"Designentwicklung"

Kernaufgaben einer erfolgreichen Designentwicklung sind für defortec die Emotionalisierung, Individualisierung und das Herausarbeiten markenspezifischer Produktmerkmale. Die Produkte unserer Kunden haben eine klare Formensprache und einen hohen Wiedererkennungswert.


"Designgesetz"

Das Designgesetz ist ein Gesetz über den rechtlichen Schutz von Design. Mit dem Designgesetz wurde 2013 das „Geschmacksmuster Gesetz“ abgelöst. Damit ist eine rechtliche Grundlage für den Schutz der Form von Produkten geschaffen. Designs werden damit bundesweit definiert und konkret geschützt. Damit wird ein eingetragenes, neues Design mit einer Eigenart geschützt. Das Designgesetzt beinhaltet deutliche strafrechtliche Sanktionen für Produktpiraten. Das Gesetz wird durch die Designverordnung zusätzlich ergänzt.


"Designkonzept"

In dieser wichtigen Bearbeitungsphase werden Produktvisionen entwickelt, logische neue Form- und Funktionskonzepte erarbeitet und über das Design die Emotionalisierung des Produktes erzeugt. Klare, unverwechselbare und zukunftsweisenden Strukturen, die Form, Material und Funktion verbinden, geben dem Produkt seinen zukünftigen einmaligen Charakter. Diese innovativen Designkonzepte werden detailliert ausgearbeitet, anhand von Varianten überprüft, sauber durchgearbeitet und im anschließenden Dialog mit dem Kunden zum fertigen Produkt entwickelt.


"Designmodelle"

Das Designmodell hat das Aussehen von dem Serienmodell, es unterstützt Entscheidungen über die Konstruktion und Fertigung. Designmodelle werden oftmals für den „Showroom“ oder für eine Messe genutzt, sind zudem hochwertig verarbeitet und weisen die Kernfunktionen des Originalproduktes auf. Sie dienen zur Präsentation und werden auch als Modelle für Produktbilder/Kataloge verwendet. Bei den Designmodellen gibt verschiedenen Varianten in unterschiedlichen Qualitätsstufen.

  • Proportionsmodell: Definition von Größe und Form
  • Prototyp: Modell das dem Serienprodukt in den Punkten Maßen und Material entspricht, allerdings wird noch die Funktionalität geprüft.
  • Funktionsmodelle: Enthalten die Eigenschaft, wie auch die Funktionen des Produktes, das Funktionsmodell ermöglicht die Prüfung von Funktionen. Das Modell muss äußerlich nicht wie das Designmodell aussehen. Die Nachbildung des Produktes ist vereinfacht, aber maßstabgetreu.

"Designpreise"

Ausgeschriebene Wettbewerbe die die Designqualität der eingereichten Produkte bewertet. Für diese Bewertungen werden Fachjurys zusammengestellt, die die Einreichungen sichten und hervorstechende Produkte auszeichnet. Diese Auszeichnungen können in Form von Logos für Marketingzwecke in der Produktvermarktung verwendet werden. Designpreise sind heutzutage überwiegend Kostenpflichtig.


"DMDK"

Der Deutsche Marken- und Designkongress, kurz DMDK ist ein international bedeutender Kongress der Designbranche und wird vom Rat für Formgebung veranstaltet.


"Durchgängiges Design"

Bei einem durchgängigen Design spricht man von einer Produkt Linie oder Produktpalette, aber nicht von dem Corporate Design der Firma. Das durchgängige Design bleibt in Erinnerung und ist konsequent ästhetisch wie auch funktional.


"Dynamisches Design"

Das Wort dynamisch entstammt aus dem Griechischen dynamike=mächtig. Dynamisch ist eine Charakterisierung von Gegenständen, Räumen uns Menschen. Ein dynamisches Design strahlt Kraft aus. Dynamisch ist gebräuchlich auch als bewegt, lebendig und kraftvoll verwendet. Organisch geschwungene Linienführung zeichnet einen dynamischen Gegenstand aus. Oft wird das Dynamische design in der Automobilindustrie verwendet.


"Eingetragenes Design"

Das eingetragene Design ist ein gewerbliches Schutzrecht das Produkte mit einem neuen Design schützt. Somit wird das visuelle Kennzeichen in seiner Einzigartigkeit und der ästhetischen Erscheinungsform (wie Farbe/Gestalt und Form) geschützt. Es muss natürlich eine Neuheit sein und eine Eigenart besitzen, sonst kann es im Eintragungsverfahren vom Deutschen Patent – und Markenamt nicht nachgeprüft werden.


"Emotional Design"

Das Emotional Design ist ein Denkmodell bei dem die persönliche Wahrnehmung die bedeutende Rolle spielt. Es gibt drei Ebenen der Wahrnehmung diese sind:  das Visceral Design, das Behavioral Design und das Reflective Design. Beim Emotional Design ist es das wichtigste seine Zielgruppe zu kennen und diese Kenntnisse beim Design und der Gestaltung zu verwirklichen. Es spielt sich auf der kognitiven Wahrnehmungsebene ab. Für das Produktdesign ist es heutzutage sehr wichtig die subjektiven Wahrnehmungsprozesse der Zielgruppe/Kunden zu berücksichtigen, denn durch das große Überangebot von Produkten ist jede positive Abhebung wichtig. Vor allem auf physische Produkte, sowie deren Haptik. Positive Emotionen stehen im Vordergrund, diese sollen beim der Zielgruppe ausgelöst werden.


"Ergonomie"

Die Ergonomie ist die Wissenschaft von der Gesetzmäßigkeit menschlicher bzw. automatisierter Arbeit. Ziel der Ergonomie ist es, die Arbeitsbedingungen, den Arbeitsablauf, die Anordnung der zu greifenden Gegenstände (Werkstück, Werkzeug, Halbzeug) räumlich und zeitlich optimiert anzuordnen sowie die Arbeitsgeräte für eine Aufgabe so zu optimieren, dass das Arbeitsergebnis (qualitativ und wirtschaftlich) optimal wird und die arbeitenden Menschen möglichst wenig ermüden oder gar geschädigt werden, auch wenn sie die Arbeit über Jahre hinweg ausüben. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Benutzerfreundlichkeit, also der Verbesserung des Arbeitsplatzes und der Arbeitsorganisation.


"Focus Open"

Focus Open, der Internationale Designpreis Baden Württemberg wird jährlich vom Designcenter Baden Württemberg ausgeschrieben. Er ist ein staatlich geförderter Designpreis und ist durch seine nichtkommerzielle Ausrichtung eine Besonderheit, die auch kleinsten Unternehmen eine Teilnahme ermöglicht. Die Auszeichnungen „Focus Gold“, „Focus Silver“ und „Focus Special Mention“ sind für die Preisträger und Ausgezeichneten ein wirksames Instrument der Markenstärkung, sowohl in der Außenwirkung im Markt aber auch innerhalb der ausgezeichneten Unternehmen und Agenturen.


"Form follows function"

Form follows function heißt in Deutsch „Die Form folgt der Funktion“ und ist ein Gestaltungsleitsatz aus der Design-Branche, sowie der Architektur. Der Ursprung der „Form follows function“ kommt von dem amerikanischen Architekten Luis Suillivan (Vater der Hochhäuser). Der Designleitsatz wird hauptsächlich in der Architektur und im Bereich Produktdesign angewandt. Die FFF kam im 19. Jahrhundert das erste Mal auf. Im Prinzip soll sich die Form der Dinge aus der Funktion ableiten, das heißt das Design muss sich unterordnen. Der Gestaltungsgrundsatz wurde in Deutschland vom Bauhaus-Stil angewandt.

 


"Formensprache"

Gegenstände und Räume die bildliche Vergleiche in Ihrem Design wieder aufnehmen. Beispielsweise eine Lampe die gestaltet ist wie eine Blume. Das Designelement  „Formensprache“ orientiert sich an einem Bild. Der Gegenstand wird vom Grundkörper, den Linien, den Farben und er Form dem entsprechenden Bild angepasst.


"Formensprache"

Die Formensprache ist ein Wort für Stilelemente. Durch die Anordnung von Formen, Gegenständen und Elementen wird die Formensprache ausgedrückt. Durch eine gewisse Formensprache werden Dinge in Szene gesetzt, oder abgeschwächt. Gegenstände wirken dadurch minimalistisch, fordernd, oder auffallend aggressiv. Die Formensprache ist somit die Wirkung, die von einem Produkt, Gegenstand, Bauwerk, oder einem Kunstwerk ausgestrahlt wird.


"Funktionalismus"

Beim Funktionalismus steht das Design nicht im Vordergrund, sondern die bestimmte Funktion des Gegenstandes. Das Design ergibt somit aus der Funktionalität des Gegenstandes. Diese Funktion kann aus technischer, oder praktischer Sichtweise ergeben. Die Höhepunkte des Funktionalismus traten nach dem zweiten Weltkrieg bis zum Ende der 70-Jahre in Erscheinung. Im Vordergrund steh dabei immer der Verwendungszweck und nicht die ästhetische Form. Die Gestaltung ist im Normalfall nüchtern, sachlich und gradlinig. Die technischen, funktionalen Aspekte werden gegenüber der (ästhetischen) Form betont.


"Graphical User Interface - GUI"

Als grafische Benutzeroberfläche oder auch grafische Benutzerschnittstelle (Abk. GUI von engl. Graphical User Interface) wird die Benutzerschnittstelle eines Computers über grafische Symbole bezeichnet. Sie ist eine Software-Komponente, die die Steuerung eines Computers durch Zeigegeräte wie eine Maus oder auch durch Fingerbewegungen direkt auf dem Schirm (Touchscreen) ermöglicht. Dadurch unterscheidet sich das Graphical User Interface als Bedienkonzept grundsätzlich von der Kommandozeilen-Interaktion mit einem Computer. Auch zeichenorientierte Benutzerschnittstellen ermöglichen eine nicht zeilenorientierte, d.h. den ganzen Bildschirm einbeziehende, Bedienung der Computerprogramme.


"Gute Form"

Der Begriff „Gute Form“ ist dafür da ein Design zu charakterisieren. Es wurde oft im Zusammenhang mit dem Funktionalismus gebracht. Eine „Gute Form“ kann Sicherheit, Ergonomie, Sachlichkeit, Nützlichkeit, Sparsamkeit und Lebensdauer ausdrücken. Der Begriff „Gute Form“ stammt von einem gleichnamigen Buch, von Max Bills (1957).


"Haptik"

Das Fühlen (Tasten), also die Haptik spielt beim Produkt Design eine große Rolle. Durch die Haptik werden emotionale Reize wach. Beispielsweise wirken glatte Oberflächen oftmals kalt und raue Oberflächen geben ein verletzendes Signal. Die Haptik ist ein sehr wichtiger Aspekt, Oberflächen und Verpackungen sollen sich für den Menschen angenehm und  vertraut anfühlen. Somit muss in einem erfolgreichen Produkt-Design die optische, akustische und haptische Wahrnehmung im Einklang sein. Das Haptik-Design ist ein Komplex aus verschiedenen haptischen Urteilsprozessen. Die fühlbaren Eigenschaften eines Produkts spricht sie Sinne der Kunden und Zielgruppe an.


"Hightech = Hochtechnik, Spitzentechnologie"

Hightech ist ein englisches Kunstwort und leitet sich aus dem englischen high style und technology ab. Im deutschen übersetzt bedeutet es Hochtechnologie. Der Begriff bezeichnet eine Strömung des Design und der Architektur in den 80er Jahren. Technik wird offen dargestellt und wirkungsvoll präsentiert. Es werden die neusten Techniken verwendet und moderne Methoden verwendet. Der Gegensatz zum Begriff Hightech steht die Basistechnologie (Low-Tech).

 


"Human machine interface - HMI"

Abkürzung des englischen Begriffes für die Benutzerschnittstelle „Human Machine Interface“ wird auch „Mensch-Maschine-Schnittstelle“ (MMS) oder englisch „Man Machine Interface“ (MMI) genannt. Das HMI ermöglicht dem Anlagennutzer das Bedienen der Maschine, das definieren der Prozessparameter und das Beobachten der Anlagenzustände und Prozeßabläufe. Moderne HMI Systeme sind Softwarebasierende Systeme, die eine einfache intuitive Interaktion mit dem zu steuernden Produkt ermöglichen. siehe auch User Interface Design


"iF product design award"

Ein wichtiger internationaler Designpreis, der jährlich von iF International Forum Design GmbH veranstaltet wird. Seit 1954 finden diese Designausschreibungen statt, die sich mittlerweile zu einer Serie von sechs Wettbewerben in unterschiedlichen Kategorien entwickeln haben. So gibt es neben dem klassischen iF product design award folgende weitere Wettbewerbe:
iF communication design award, iF design award China, iF material award, iF brand award, iF concept award.
An den einzelnen Wettbewerben nahmen 2002 etwa 5000 Beiträge aus den Bereichen Kommunikation-, Industrie- und Produktdesign teil.


"Imitation (lat. imitatio = Nachahmung)"

Eine Imitation ist eine schlechte, weitgehende Nachbildung eines Gegenstandes/Originalproduktes. Die Imitation holt sich die Vorteile von dem echten Produkt, beispielsweise eine angesehene Marke, Werbung für das Produkt usw. Falls man es mit der Imitation auf eine Verwechslung des Originalproduktes abgesehen hat macht man sich strafbar. Der Begriff Imitation wird im Design oftmals im Kunstgewerbe und bei Möbeln verwendet. Bei imitierten Kunstgegenständen ist es vielfach der Fall, dass mit minderwertigen Materialien gearbeitet wird, oder gar eine industrielle Massenproduktion stattfindet. Es gibt außerdem eine Imitationsstrategie, das tritt auf sobald ein neues Produkt auf dem Markt kommt und andere Fabrikanten diese Produktidee übernehmen. Diese sind bekannt als die „Me-too-Produkte“.


"Industrial Design"

Industriedesign, ist die Gestaltung von Gegenständen die in der industriellen Massenproduktion hergestellt werden, es können aber auch industriell produzierte Kunsthandwerkprodukte sein. Die Spannweite ist sehr groß, es handelt sich um Produkte wie Kaffeemaschinen, Züge, Türklinken usw. Beim Industrial Design ist es ebenfalls wichtig Gesichtspunkte wie Funktionalität und Design zu vereinen. Bis ca. in den 70 er Jahren war der Funktionalismus ausschließlich die Design Art, bis dann das Industrial Design in den Vordergrund trat. Die Anforderungen waren nicht nur ökologisch, sozial und funktional, sondern auch ästhetischer Natur. Dieser Faktor von der optischen Gefälligkeit steigerte natürlich den Absatz von diversen Produkten.


"Industriedesign"

Industriedesign (Industrial Design) oder Produktdesign befasst sich mit dem Entwurf serieller gefertigter Produkte. Man unterscheidet im Industriedesign im wesentlichen zwei Bereiche: a) das Gestalten von Konsumgütern und b) das Gestalten von Investitionsgütern. Zu Konsumgütern gehören Möbel, Sanitärprodukte und elektronische Produkte, während sich das Investitionsgüterdesign auf Designentwicklungen von Produktionsanlagen, Medizin- und Laborgeräten, also mit Produkten für professionelle Anwendungen konzentriert. Der Designer arbeitet in diesen Projekten häufig in einem interdisziplinären Team, seine Aufgaben umfassen die Formfindung, die Markenentwicklung und die Optimierung der Funktion unter besonderer Berücksichtigung der Bedürfnissen einer Zielgruppe.

Der Industriedesigner ist, im Gegensatz zum Künstler nicht Gestalter von Unikaten, sondern von Produkten, die in einer seriellen Produktion hergestellt werden.


"Innovation"

 

 Innovation bedeutet übersetzt bedeutet  (lat. innovatio)  „Neuerung“. Die Innovation ist somit eine „Erneuerung“ bei einem Produkt, um dieses auf den neuesten Stand zu bringen, neue Techniken einzuführen und neue Ideen zu stabilisieren und zu etablieren. Innovation bedeutet bei vielen Unternehmen, dass Produkte eine andere Form, Farbe und neue Funktionen bekommen. Eine Innovation ist so zu sagen ein Entwicklungsschritt bei einem Produkt, die Eigenschaften werden verbessert, verändert oder auch neu hinzugefügt. Es gibt verschiedene Innovationsarten: materialbestimm, formal und technisch. Oftmals wurde der Begriff Innovation viel zu allgemein eingesetzt, nicht jeder Erneuerung an einem Produkt ist eine Innovation. Eine Innovation ist somit eine Veränderung zu „Etwas Neuem“.


"Interfacedesign = Schnittstellendesign"

Das Interfacedesign ist die Gestaltung von Schnittstellen, um leichtere Interaktionen zwischen Mensch und Maschine zu erhalten. Die Erleichterung im Umgang der Funktionen ist durch eine gute grafische Darstellung  der visuellen Informationen machbar. Design Trends wie UX-Design werden mit bewährten Usability-Standards und Anforderungen aus der Technik kombiniert. Das Interfacedesign soll mehrere Nutzer eine optimale Zusammenarbeit ermöglichen und verschiedene Bedürfnisse kombinieren. Die Arbeitsfelder von den Interfacedesignern sind das Softwaredesign, die Usability-Forschung, aber auch Webdesign und Produktdesign. Benutzter-Schnittstellen werden gestaltet und es findet eine Interaktion mit der Bedieneroberfläche statt. Auch audiovisuelle Gestaltungselemente werden eingesetzt. 


"Investitionsgüter + design"

Aus Sicht der Wirtschaftswissenschaft sind Investitionsgüter langlebige ökonomische Güter, die von Unternehmen zur Erstellung und Bearbeitung von Gütern angeschafft werden und buchhalterisch dem Anlagevermögen zugeordnet sind. Die Gestaltung und Entwicklung von Investitionsgütern beschäftigt sich mit der Aufwertung, Optimierung und Emotionalisierung von Produktionsanlagen und weiteren Produktionshilfsmittel wie Prüfgeräten und Werkzeugen. Erfahen Sie mehr über das Investitionsgüter-Design und dessen fundamentalen Qualitätskriterien von Funktionalität, Wirtschaftlichkeit und Ästhetik.


"Kleinserie"

Eine Kleinserie ist ein Produkt das nur in einer kleinen Auflage produziert wird. Die Auflage einer Kleinserie liegt zwischen drei und ca. hundert Exemplaren. Die hochwertigen Produkte werden nicht wie bei einer Massenproduktion hergestellt, sondern anspruchsvoll. Die Kleinserie drückt eine gewisse Exklusivität aus. Es handelt sich hierbei meistens um Möbel und Kunstgegenstände. Aber auch Automobilehersteller forcieren Kleinserienmit Elektrofahrzeugen. Somit ist die Kleinserie eine Serienproduktion von einer geringen Stückzahl an Produkten, im Gegensatz zu einer Massenproduktion, oder einem Unikat. Die limitierte Auflage dagegen hat eine wesentlich höhere Auflage als die Kleinserie. Oft wird die Kleinserie als eine Art „Probelauf“ verwendet um die Akzeptanz und die Annahme eines Produktes auf dem Markt zu testen. Ebenfalls wird somit die Technik erprobt und getestet. Schützt vor Reinfällen auf dem Markt und vor finanziellen Verlusten.

 


"Komplexität (lateinisch complexum, umfassen oder zusammenfassen)"

 

Ist das Verhalten eines Systems beide dem alle Komponenten auf einer abgestimmt sind, miteinander interagieren. Es ist eine Vernetzung mit verschiedenen Systemelementen und wird als eine Art Vielfalt von Verhaltensmöglichkeiten der Elemente verstanden. Im Design stellt eine komplexe Form den Gegensatz zu einer einfachen, schlichten Form dar. Die komplexe Struktur wird oft hinter einem schlichten und einfachen „Gehäuse/Außenform“ versteckt. Der Zusammenhang bei einer vielschichtigen Struktur ist für viele oft nicht leicht nachvollziehbar.


"Konsumgüter Design"

Im Konsumgüter Design muss sich das Produkt von allen anderen abheben damit es wahrgenommen wird. Die Designer einer Agentur  entwerfen für den Kunden Produkte des persönlichen und alltäglichen Gebrauchs die mit allen Sinnen entdeckt werden. Qualitativ hochwertige Materialien für eine angenehme Haptik, originelle und doch praktische Formen, leichte und intuitive Bedienbarkeit sorgen für einen hervorragenden Gesamteindruck. Gerade im B2C müssen sich die Produkte durch das Konsumgüter Design schlichtweg vom den Mitwettbewerbern abheben um als bessere Wahl wahrgenommen zu werden. Eine hohe Funktionalität gepaart mit Ergonomie, Design, Gewicht, Corporate Design der Marke und Töne/Klang sind daher unabdingbar für die Entwicklung von B2C Artikeln des täglichen Bedarfs als auch von Luxus-Artikeln.

Egal ob Sanitärobjekte, Küchenprodukte, Elektroartikel, Küchenhelfer oder auch Gartenzubehör, spezialiserte Designbüros und Agenturen wie defortec entwickeln die Produkte Zielgruppen-gerecht.  Das A und O der Individualität wird durch sowohl durch Kreativität als auch Erfahrungerreicht. Permanente Weiterbildungen und zukunftsorientiertes Arbeiten geben Sicherheit und Kompetenz um selbst als Designer für Konsumgüter immer auf der Höhe der Zeit agieren zu können. Erfahrene Agenturen achten dabei auf Sicherheit, emotionales Ansprechen, edle Materialien, eine hochwertige Verarbeitung, sowie auf dei Harmonie von Farben und Formen. Funktionalität, Verbesserungen sowie ein emotional-geifbarer Mehrwert runden Entwicklung von durchdachten Konsumgütern letzten Endes immer ab.


"Labortechnik Design"

Für die Konzeption und Entwicklung medizintechnischer Geräte und Labortechnik-Design im Allgemeinen müssen naturgemäß höchsten Anforderungen in Bezug auf Oberflächen, Hygiene oder auch EMV erfüllt werden. Erfahrene Entwicklungsbüros für Produktdesign und komplexer Investitionsgüter sorgen für innovative Lösungen für anspruchsvolle Anbieter von Medizin- und Labortechnik - weiterlesen.


"Maschinenbau"

Der Maschinenbau (Maschinenwesen) ist ein klassischer Zweig der Industrie und eine klassische Ingenieurdisziplin. Dieses Arbeitsgebiet enthält die Entwicklung, Konstruktion und Produktion von Maschinen. Als Industriezweig entstand der Maschinenbau aus dem Handwerk der Metallbearbeitung durch Schmiede und Schlosser, als Ingenieurdisziplin nach modernem Verständnis durch systematischen wissenschaftlichen Bezug auf die klassische Physik, insbesondere auf die klassische Mechanik.


"Maschinendesign"

Maschinendesign befasst sich mit dem Entwurf von Produktionsanlagen. Seine Aufgaben umfassen die Formfindung, die Markenentwicklung und die Optimierung der Funktion unter besonderer Berücksichtigung der Bedürfnissen einer Zielgruppe. Langlebige ökonomische Güter, die von Unternehmen zur Erstellung und Bearbeitung von Gütern angeschafft werden und buchhalterisch dem Anlagevermögen zugeordnet sind werden unter gestalterischen Gesichtspunkten beleuchtet und entwickelt. Dies umfasst die Aufwertung, Optimierung und Emotionalisierung von Produktionsanlagen und weiteren Produktionshilfsmittel wie Prüfgeräten und Werkzeugen.


"Minimal Art (engl., minimale Kunst)"

Das Design und die Kunst der Minimal Art wird durch industrielle Materialen, elementare Formen und serielle Anordnungen. Die Minimal Art lehnt sich an bestimmte Bereiche des Konstruktivismus, sowie der konkreten Kunst an. Im Design machen sich minimalistische Einflüsse beispielsweise innerhalb des sog. Minimalismus bemerkbar.


"Minimalismus"

Der Minimalismus findet sich in vielen Bereichen wieder unteranderen Kunst, Kultur und Design. Es beinhaltet eine Vereinfachung der Dinge. Die einheitliche Ästhetik und die Funktionalität stehen im Vordergrund. Populär wurde der Minimalismus in den 60er und 70er Jahren in den USA als Minimal Art. Im Design ist eine Reduzierung der Farben und Formen von minimalistischen Charakter. Es werden geometrische Primärformen eingesetzt, die Ausrichtung ist funktional, rational und kühl. In der Architektur wird mit einer glatten Oberflächengestaltung gearbeitet. Materialien wie Naturstein, Glas, Beton und Stahl werden dabei sehr gerne verwendet. Die modernen Gebäudeformen bestehen oftmals aus den einfachen geometrischen Grundformen und sehen damit sehr schlicht aus. Überflüssige Elemente werden einfach weggelassen dadurch wirkt das minimalistische Design sehr klar. Der Architekt und Designer Philippe Starck gehört zu den bekannten minimalistischen Vertretern.


"Nature Inspired Design"

 

Das Nature Inspired Design ist, wenn die Natur zum Vorbild wird und das Design der Natur nachempfunden wird. Es soll einen natürlichen Gesamteindruck hinterlassen und das Wohlbefinden dadurch erhöhen. Es werden Materialien angewandt die unsere Sinne und die Wahrnehmung ansprechen und berühren. (Bionik Design)


"ÖkoControl"

ÖkoControl-Zeichen ist ein Gütesiegel für Produkte, von dem Verband der ökologischen Einrichtungshäuser an Möbel, Bettwäsche und Matratzen. Das Siegel gibt es mittlerweile seit 1997.  Es ist für Produkte die die Umweltbelastung bei der Verarbeitung, der Rohstoffgewinnung, der Herstellung und dem Transport so gering wir nur möglich halten. Die Produkte werden auf Schadstoffe getestet und die Materialien müssen aus nachwachsenden Rohstoffen, wie Leinen, Baumwolle, Naturlatex und Holz bestehen. Des Weiteren dürfen die Produkte mit dem ÖkoControl-Zeichen nicht durch Kinderarbeit hergestellt werden. Es ist ein ähnliches Zeichen wie das Öko-Tex Standard 100.


"Ökodesign"

Das Ökodesign beschäftigt sich mit der Umweltverträglichkeit seiner Produkte. Die Produkte werden systematisch entwickelt, dass durch das neue Design die Umweltbelastungen vermindert werden. Das Produkt wird nachhaltig entwickelt. Von der Herstellung, der Gesundheit der Menschen, der Verwendung des Produktes bis hin zur Entsorgung der Produkte wird das Ökodesign durchdacht. Sämtliche Auswirkungen werden wahrgenommen und bei der Herstellung berücksichtigt. Umweltgerecht, energiesparend, schadstoffarm sollen die Produkte im Ökodesign hergestellt werden. Des Weiteren sollen die Produkte aus umweltfreundlichen Bestandteilen/Materialien produziert werden. Die Entsorgung wird beim Ökodesign ebenso berücksichtigt, ein rückstandsfreies Recyclingverfahren gehört dazu. Die Produkte sind von Anfang bis zum Ende durchdacht, die normalen Anforderungen, wie Sicherheit, Ergonomie, Funktionalität und Design werden durch die Umweltfreundlichkeit erweitert. Damit das Ökodesign mehr in die Öffentlichkeit rückt hat das Bundesministerium einen Bundespreis in Leben gerufen, den Ecopreis. Der Wettbewerb ist für sämtliche Designer, Branchen und Firmen-Größen, sowie für Studierende. Wichtig ist es die Umweltbelastungen zu verringern, Sparsamkeit beim Energie- und dem Rohstoffbedarfs und die Langlebigkeit zu optimieren.

 


"Organisches Design"

Das organische Design ist der Natur nachempfunden. In dieser Designform wird das Augenmerk auf die natürlichen Formen und Schwingungen gelegt. Große Aushöhlungen wie sie auch in der Natur vorkommen, geschwungene, stromförmige Linien und dynamische Rundungen sind ein Teil des organischen Designs. Im Gegensatz zu dem geometrischen Produktdesign, das sich sehr klar und sachlich präsentiert ist das organische Produktdesign wie die Natur voller Überraschungen. Die fließenden Formen inspiriert durch die Natur sind heute zutage aus der Design Welt nicht mehr wegzudenken. Es gibt klare Tendenzen zu dem organischen Design und viele Architekten und Produkt Designer sind sehr geprägt von dieser Design-Form (Beispiele hierfür sind: Philippe Starck, Luigi Colani, Ron Arad uvm.). Das harmonisch elegante Design sieht nicht nur schön aus sondern ist oftmals ergonomisch geformt. Mit hochwertigen Materialien passend zum Produkt ist das organische Design voll im Trend.


"Produktdesign"

Produktdesign ist ein Mittel für die Strategie in der Unternehmensentwicklung und für Produkt-Innovationen. Hinter einem qualitativen Produktdesign stehen viele Aspekte. Mit den Merkmalen der Funktionalität, neuster Technik, einem starken Design und einem erstklassigen User-Interface wird ein neues Produkt entworfen, oder ein bestehendes Produkt optimiert. Kundenwünsche, Realisierbarkeit und die Kosten sind beim Produktdesign von größter Wichtigkeit. Durch das einzigartige und individuelle Design wird das Produkt hervorgehoben und von der Zielgruppe wahrgenommen. Die Designstrategie spielt aus diesem Grund eine bedeutende Rolle. Durch die Unverwechselbarkeit des Produktdesigns wird ein neues Produktimage gefördert. Durch ein gutes Produkt- und Maschinendesign gewinnt das Unternehmen an Erfolg – Design to success.


"Proportion"

Für das Design sind Proportionen sehr wichtig. Es wird Wert darauf gelegt im welchen Verhältnis große und kleine Elemente aufeinander treffen, was für eine Linienführung entsteht. Der „goldene Schnitt“ ist Norm der Proportionen, es soll harmonisch wirken, kommt oft in der Natur vor und ist außerdem berechenbar. Dieses Proportionsmaß gehört zu einer Ausgewogenheit. In der modernen Produktgestaltung sind die Proportionen oftmals minimalistisch zu finden.


"Prototyp (griech. prototypos = Urbild)"

Der Prototyp ist eine Erstversion oder auch das Arbeitsmodell eines neuen Produktes, bevor dieses in die Serienproduktion geht. Es ist das erste gebrauchsfertige Exemplar des Produktes. Das Vorabexemplar dient für den Praxistest und noch nicht für den Verkauf an die Endkunden.

Mit dem Prototyp kann man Fehler, Schwachstellen, sowie ausbaufähige Funktionen aufdecken und dementsprechend verbessern. Mit dem Prototyp wird die Machbarkeit des Produktes oder der Erfindung getestet, es ist eine Schlüsseletappe bei einer Produktneuentwicklung.


"Purismus"

 

Der Purismus ist ein minimalistisches und anmutendes Design. Es ist absolut zeitlos, wie auch schlicht und zugleich elegant in der optischen Wirkung. Dieser interessante Stil wird oft mit „Schlichtheit“ gleichgesetzt, die Strukturen sind klar und streng erkennbar. Es ist eine klassische Formenspreche mit geometrischen Ansätzen vertreten. Scharfe Linien, unbehandelte Materialien, wenige Materialien und eine farblich einheitliche Gestaltung. Schwarz, Weiß und Grau-Töne werden im Purismus wesentlich verwendet, aber auch Naturtöne wie beige und Schattierungen werden im puristischen Stil eingesetzt. Struktur, Zeitlosigkeit und Substanz prägen den Purismus.

 


"Radical Design"

Das Radical Design ist die Bezeichnung für eine Strömung des italienischen Designs. Ab den 60er Jahren kam es zu dieser Strömung, diverse Proteste und gesellschaftliche Veränderungen waren die Grundlage für das Radical Design. Es wurden Gestaltungsprinzipien von der Pop-Art übernommen und die künstlerischen, sowie dekorativen Punkte gewannen an Geltung.


"Rat für Formgebung"

Der Rat für Formgebung gehört zu den international führenden Kompetenzzentren für Design. Als Dienstleister der Wirtschaft bietet er ein einmaliges Forum für den branchenübergreifenden Wissenstransfer von Marken- und Designkompetenz. Der Rat für Formgebung feierte im Jahr 2013 seinen 60. Geburtstag. Seiner Gründung ging ein Beschluss des ersten Deutschen Bundestages voraus, der für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie und die bestmögliche Qualität deutscher Erzeugnisse die Einrichtung eines solchen Gremiums forderte


"Re-Design"

Mit dem Wort RE-Design versteht man eine Überarbeitung von einem Design. Es gibt somit eine Neugestaltung des alten Designs. Das Re-Design findet bevorzugt bei Autoherstellern statt, es wird das Styling von einem Autotyp überarbeitet. Ein Re-Design gibt es mittlerweile in vielen Hinsichten, bei Webseiten, Produkte, dem Corporate Design usw. das Produkt wird an neue Technologien und die Marktentwicklung angepasst.


"Recyclingdesign"

Beim Recyclingdesign kommen gebrauchte Materialien zum Einsatz, das wären zum Beispiel Altholz, Karton, PVC, Glas oder diverse recycelte Wertstoffe (LKW-Planen, Schallplatten usw.). Diese Wiederverwendung nennt sich auch Uprecycling, die Nachhaltigkeit steht hier im Vordergrund. Die  Umwelt wird geschont und der Lebenszyklus der verschiedenen Materialien verlängert sich. Mittlerweile gibt es sehr viele Recycling-Möbel, diese werden nicht nur als modern empfunden, sondern geben dem Käufer das Gefühl etwas für unsere Umwelt gemacht zu haben. Die sogenannten „ecomöbel“ kommen immer öfters vor und werden über neue Vertriebswege vermittelt. Paletten werden zu Gartenmöbeln, Sofas oder Betten, Obstkisten werden zu Tischen oder Sitzbänken verarbeitet und aus Styropor werden Sitzkissen gefertigt.


"red dot design award"

Der Red Dot Design Award ist ein vom Design Zentrum Nordrhein-Westfalen ausgeschriebener, international anerkannterDesignwettbewerb, bei dem der „Red Dot“, ein roter Punkt, verliehen wird. Der red dot designaward für Produkte besteht bereits seit 1954. Seine Auszeichnung, der "Red Dot", ist ein weltweit anerkanntes Qualitätssiegel. Die besten Produkte erhalten die Auszeichnung mit dem Red Dot: Best of the Best.


"Reedition (engl. to reedit, neu herausgeben)"

Die Reedition ist der Versuch das Original  möglichst gleich zu reproduzieren. Somit sind Reeditionen genehmigte Optimierungen vom Original und das nach den Original-Entwürfen und Plänen. Die originalteure Nachbildung des Originals ist bei einer Reedition unumgänglich. Es kann auch vorkommen, dass nach einiger Zeit eine genehmigte Optimierung vom Original-Entwurf hergestellt wird.


"Simplexity"

Simplexity ist eine Wortneuschöpfung aus zwei konträren Begriffen und zwar  „simplicity“ für Einfachheit und „complexity“ für Komplexität. Angewendet wird die Simplexity in verschieden Bereichen wie im Design, im Marketing, der Trendforschung und in der Mathematik. Im Design vereint die Simplexity den Einklang aus der Alltagskomplexität und den Anforderungen der persönlichen Zufriedenheit. Es werden simple Mittel eingesetzt um das Design und die Anwendungen auf den Punkt zu bringen und auf überflüssige Elemente verzichtet. Persönlichkeiten wie Peter Wippermann, Norbert Bolz und Ora-ito haben den Begriff geprägt.


"Stil"

Das Wort Stil ist der Ausdruck von Persönlichkeit. Der Stil beinhaltet charakteristische Merkmale von Farben, Formen, Mustern und Ausdrucksmitteln die immer wiederkehren. Es ist eine individuelle Ausdrucksweise und Darstellung von Epochen, Bauwerken, Produkten und Kleidern. Sitl drückt eine gewisse Art von Persönlichkeit aus, es werden dafür diverse Stilmittel eingesetzt. Damit wird ein charakteristisches und ausgeprägtes Erscheinungsbild erreicht. Stil ist eine typische Gestaltungsweise von Musik, Kunstwerken, Produkten und vielem mehr.


"Stilmix"

Ein Stilmix ist eine Kombination aus verschiedenen Stilelementen. Es werden unterschiedliche Designs, Produkte und Kollektionen benutzt um einen Stilmix zu erreichen. Man findet den Stilmix oftmals im Innendesign. Die diversen Stile werden so miteinander gemischt, dass die unterschiedlichen Varianten der Stile sichtbar sind.


"Streamline, die Stromlinienform"

Der Begriff Streamline bedeutet Stromlinienform und ist ca. 1920 entstanden. Der Ausdruck spielt in der Aerodynamik zur Entwicklung und Erforschung des Luftwiderstands eine große Rolle. Streamline wird  oftmals auch als ein Stilmittel für Produkte verwendet. Das Streamline-Design soll vor allem ein zukunftsorientiertes und dynamisches Design darstellen und wurde zu einem gern genutzten Stilmittel. Stromlinienförmig, kurvige Formen und ebenfalls eine lange horizontale Linienführung prägen das Streamline-Design. Oftmals wird es für die Fahrzeug Industrie verwendet, Autos, Motorräder und Flugzeuge werden mit der Streamline konzipiert.  Viele Designer orientierten und orientieren sich nach dem Stomlinien-Design, zum Beispiel Raymond Loewy, Marc Newson und Iosa Ghini.


"Styling"

Das Styling ist eine Verschönerung eines Produkts, um eine höhere Verkaufszahlen zu erzielen. Das Produkt wird beim Styling formalästhetisch Überarbeitet. Zusätzliche Funktionen werden hierbei nicht ausgeführt, sondern nur das Design verändert. Beim Produkt-Styling wird die Formsprache komplett geändert. Styling unterliegt einer Kritik, denn es gibt keine funktionale Notwendigkeit dafür und ist somit oberflächlich.


"Technisches Design"

Beim technischen Design werden sämtliche Faktoren berücksichtigt um erfolgreiche Produkte zu erschaffen. Das technische Design befasst sich mit der Technik, Konstruktion und Fertigung der Produktentwicklung. Das technische Design wird in den Entwicklungsprozess miteinbezogen und die speziellen Anforderungen an das Produkt angepasst.


"Unikat (lat. unus einer, ein einziger; adj. unikal = einzigartig, einmalig)"

Ein Unikat ist ein Einzelstück, es zeigt sich einzigartig und ist oftmals handangefertigt. Im Modedesign sind Unikate Maßanfertigungen. Ein Unikat gibt es nur einmalig und es wird davon keine Serienproduktion, wie von einem Prototyp geben. Kopien gibt es von einem Unikat ebenfalls nicht. Gegensätze davon ist die Massenware und Duplikate.


"User experience"

Die Summe aller Sinneswahrnehmungen im Umgang mit einem Produkt, einer Steuerung, einer Umgebung oder Einrichtung. Die user experience, deutsch wörtlich: Nutzererfahrung, Nutzererlebnis oder Anwendererlebnis umschreibt alle Aspekte der Erfahrungen eines Nutzers bei der Interaktion mit einem Produkt oder einer Software.


"User interface design"

Unter User Interfacedesign versteht man die gestalterische und funktionale Entwicklung einer Benutzerschnittstelle. Diese Schnittstelle ist ein Bauteil oder eine Handlung, mit der ein Mensch mit einer Maschine oder einem Produkt in Kontakt tritt. Das einfachste Beispiel für User interface design ist der Lichtschalter: Er gehört weder zum Menschen, noch zur „Maschine“ (Leuchte), sondern ist die Schnittstelle zwischen beiden.

Damit eine Benutzerschnittstelle für den Menschen nutzbar und sinnvoll ist, muss sie auf seine Bedürfnisse und Fähigkeiten angepasst sein. Systematisch betrachtet gehört die Benutzerschnittstelle zu den Mensch-Maschine-Systemen (MMS): Mensch ↔ Mensch-Maschine-Schnittstelle ↔ Maschine. Verschiedene Wissenschaften widmen sich dem Thema, etwa die Informatik, die Kognitionsforschung und die Psychologie.

Die Grundlagenkenntnisse für eine benutzerfreundliche Schnittstellen-Gestaltung werden im Design und in der Ergonomie erarbeitet. Die konkreten Tätigkeitsfelder sind hier Kognitive Ergonomie, Systemergonomie und Software-Ergonomie (usability engineering).


"VDID"

Der Verband deutscher Industriedesigner ist die größte berufsständische Vereinigung von Industriedesignern und sieht seine Rolle als Mittler zwischen Industrie und Design, ebenso wie zwischen Politik und Gesellschaft.


"zwomp"

zwomp ist ein online Magazin für Themenbereiche um Industriedesign. Zusätzlich liefert www.zwomp.de News aus der Bran­che und Arbei­ten des Desi­gn­nach­wuch­ses. Mit dem kla­ren the­ma­ti­schen Fokus auf Indus­trie­de­sign ist zwomp.de das ein­zige Medium die­ser Art im deutsch­spra­chi­gen Raum.