Fahrzeugdiagnosesystem

Hella Gutmann mega macs X

Klein, kompakt, durchdacht: Das neu entwickelte Kfz-Diagnosegerät von Hella Gutmann setzt neue Maßstäbe – in Sachen Funktionalität, Usability Design und intelligentem Industriedesign. Primär für freie Autowerkstätten gedacht, liest mega macs X über die Onboard-Schnittstelle Fehlercodes sowie System- und Fahrdaten verschiedenster Fahrzeugmodelle aller bekannten Hersteller aus. Anschließend überträgt es diese kabellos an ein externes Tablet, ein Notebook oder einen PC, wo mit der passenden Software von Hella Gutmann die eigentliche Analyse startet.

 

Rugged Design mit Doppelnutzen

mega macs X ist ein echtes Profi-Gerät für den rauen Einsatz in der Werkstatt, was auch in seinem Design zum Ausdruck kommt. Das kompakte Gehäuse ist dank der TPU-verstärkten Ecken und Konturen vor Stößen und Stürzen geschützt. Außerdem schützen die TPU-Bereiche die

Oberflächen des Fahrzeuges, sollte das Gerät mit ihnen in Kontakt kommen. Diese Doppelnutzen-Strategie durchzieht das gesamte Designkonzept und macht mega macs X so herausragend in seiner Usability.

 

Usability beginnt beim Kabelhandling

Zum optimalen Handling trägt unter anderem das Kabelmanagement bei – ein Thema, das bei Gerätekonzeptionen immer wieder vernachlässigt wird. Häufig liegen dann die Kabel des gerade nicht gebrauchten Gerätes unmotiviert herum oder werden improvisiert um das Gerät gewickelt – das ist weder professionell noch der Lebensdauer zuträglich. Diese Szenarien sollten sich mit dem mega macs X nicht wiederholen, also hat defortec das Gehäuse von vornherein entsprechend gestaltet und mittels vielfacher Vorprototypen ausgiebig auf Praxistauglichkeit getestet. So erhielten die Schmalseiten eine umlaufende Nut, in die das 1,5 Meter lange Diagnosekabel kurzerhand eingelegt wird – eine einfache, verschleißarme und selbsterklärende Lösung! Dieses geführte Aufrollen ist nur in einer Richtung möglich, wodurch Kabelbrüche vermieden werden und dem Diagnosestecker am Kabelende eine definierte Position zugewiesen wird. Er integriert sich so formschlüssig in einen Gehäuse-Rücksprung, wird per Magnet fixiert und ist bestens geschützt.

 

Design optimiert Wartung und Laden

Das Gehäuse mit seiner signifikanten, dynamischen und automotiv anmutenden Formgebung wurde nach dem Halbschalen-Prinzip konstruiert. Die obere Schale lässt sich nach dem Entfernen weniger Schrauben komplett abnehmen, die

Komponenten im Inneren sind dann sofort zugänglich. Das beschleunigt Reparaturen und erleichtert den Austausch des Kabels oder des Akkus. Geladen wird der interne Akku übrigens induktiv – mittels der ebenfalls von defortec entwickelten kompakten Ladebasis, die sich formschlüssig mit der Rückseite des mega macs X verbindet. Damit ist die optimale Ladeposition immer gewährleistet.

 

Gehäuseintegrierte Statussignale

Das Gehäuse des mega macs X übernimmt also gleich mehrere Rollen: es übernimmt das Kabelmanagement, unterstützt den Ladevorgang, visualisiert die Marke und optimiert schließlich die eigentliche Nutzung. Ist mega macs X über das Diagnosekabel mit dem Fahrzeug verbunden, dann lässt es sich rückseitig in der geöffneten Seitenscheibe des Fahrzeuges einhaken, gut fixiert dank der TPU-Bereiche. Diese Positionierung bietet zwei wesentliche Vorteile. Erstens können die chrombedampften Scheiben die Datenübertragung mittels des integrierten WLANs zum externen Diagnoserechner nicht stören. Zweitens hat das Personal stets den Status auch aus der Distanz im Blick – erkennbar an der grünen „Swoosh“-Lichtsignatur auf der Front und einem kleineren rückseitigen Lichtelement. Je nach Zustand leuchtet das Gerät konstant, blinkend oder zeigt ein Lauflicht. Weitere LED-Icons informieren über WLAN- und Bluetooth-Aktivierung oder den Batteriezustand. Hingegen sind nur zwei Tasten zu finden: neben dem obligatorischen Ein-/Aus-Schalter erlaubt eine spezielle, geschützt integrierte Taste den Wechsel auf die Analyse des fahrenden Autos.

 

Immer im Blick: Der Use-Case

Alle Designdetails des mega macs X sind also nutzungsgerecht und ausgesprochen durchdacht. So integrierte defortec in den Diagnosestecker zwei LEDs, da die Diagnosebuchsen in den Fahrzeugen meist sehr versteckt im dunklen Fußraum warten. Ein Detail nur, aber enorm hilfreich.

 

Die defortec - Leistungen im Überblick

 

• Design auf den Use-Case abgestimmt
• Professionelle Usability
• Eigenständige Formsprache
• Iterative Design Mock-Up Verifizierung

 

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Das Gleichteile-Prinzip (in Englisch COP= Carry Over Parts) ist ein Vorhaben bei dem gleichbleibende Bauteile in verschiedenen Produkten eingesetzt werden können. Entwicklungs- und Produktionskosten verringern sich und die Stückzahlen pro Teil werden erhöht.

 

Dieses Gleichteile-Management bringt einige Vorteile mit sich:

 

  • Geringere Materialkosten und Anzahl von Ersatzteilen
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  • Verringerung der Teilevielfalt und Reduzierung der Servicekosten
  • Wiederverwendung in verschiedenen Produkten und Produktreihen