Drucken statt gießen
Den Ausgangspunkt für das vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Projekt bilden Gehäuse für Schiffsgetriebe, die als Unikate bisher im Gussverfahren hergestellt werden. Ein Verfahren, das nicht nur aufwendig ist, sondern auch massive und damit sehr schwere sowie ressourcenintensive Teile hervorbringt.
Die additive Fertigung böte erhebliche Vorteile, neben dem Wegfall des Formenbaus ließe sich die Konstruktion verfahrensgerecht optimieren. Durch Integration von Hohlräumen und Wandstärkenoptimierung reduziert sich der Materialbedarf. Das Projektteam geht davon aus, dass ein Stahlgehäuse von derzeit 13 Tonnen Masse nur noch 10 Tonnen wiegen würde.